Holzheizung

Eine Holzheizung verbrennt die Biomasse Holz und erzeugt dabei Wärme. Sie wird seit Jahrtausenden zum Beheizen von Räumen und Gebäuden, früher natürlich Höhlen verwendet.

Je nach Heizungstyp werden als Brennstoff (moderne Bezeichnung: biogene Festbrennstoffe, Brennholz) wie z.B. Stückholz, Holzbriketts, Holzpellets oder Hackschnitzel verwendet. Die Holzheizung kann Wärme für ein ganzes Haus (Zentralheizung) oder für einen einzelnen Raum bereitstellen, inzwischen auch im gewerblichen Umfang hier hauptsächlich als Hackschnitzelheizung oft verwendet. Teilweise dient die Holzheizung auch nur der Unterstützung der Heizung (Beispiel Kaminofen) und wird nur gelegentlich betrieben (z. B. Kamine oder Beistellherde). Versorgt eine Anlage ein großes oder mehrere Gebäude, wird dagegen von einem Heizwerk bzw. Biomasse- oder Holzheizwerk gesprochen.

Die Emissionen durch die Holzheizung (Emissinonen sind z.B.: Feinstaub, Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Kohlenmonoxid, etc.) hat in den Jahren durch die stark gestiegene Nutzung von Holz als Brennstoff zugenommen, was aber nicht bedeutet, dass dies auch zu einer gesamten Steigerung der Schadstoffbelastung geführt hat, denn ersetzt eine moderne Holzheizung einen alten Öl-Heizkessel, so dürfte die gesamte Emission eher abnehmen. Wie in anderen Bereichen auch (Verkehr, konventionelle Heizungen), werden Gesetze und Verordnungen zur Begrenzung dieser Emissionen durch Holzheizungen erlassen. Für Kleinfeuerungsanlagen werden insbesondere durch die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) entsprechende Grenzwerte festgelegt.

Wir unterscheiden bei den Holzheizungen:

  • Holzheizung Einzelraumbefeuerung

  • Kamin

  • Kaminofen

  • Kachelofen

  • Koch-Heiz-Herd bzw. Heizungsherd

  • Zentralheizungskessel auf Basis Holz

  • Holzvergaserkessel

  • Naturzugkessel

  • Holzpelletkessel

  • Hackschnitzelkessel

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